WIE Sie sich anmelden

Frühe Hilfe ist wirksame Hilfe!

 

 Bei Sprach-, Sprech- oder Stimmauffälligkeiten informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Je früher mit der Behandlung begonnen werden kann, desto größer wird in der Regel der Therapieerfolg sein. Ihr Arzt (Kinderarzt, HNO-Arzt, Neurologe, Internist, Phoniater) wird Ihnen, wenn er eine eingehende Untersuchung und/oder Behandlung für erforderlich hält, eine Verordnung (Rezept) über logopädische bzw. sprachtherapeutische Behandlung ausstellen.

Für Kassenpatienten gelten die ⇒ Heilmittelrichtlinien. Was dies für Sie als Patienten bedeutet, erfahren Sie auf unserer Infoseite.

 

Praxisöffnungszeiten

montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr sowie individuell nach Vereinbarung

 

Anmeldung

Sie können sich persönlich, telefonisch oder per eMail bei uns anmelden.

Telefon: (0203) 7290294
Telefax: (0203) 7290295

Außerhalb unserer Öffnungszeiten können Sie sich telefonisch anmelden, indem Sie auf unserem Anrufbeantworter Ihren Namen und Ihre Telefonnummer hinterlassen - wir rufen Sie dann umgehend zurück und werden für die Erstuntersuchung einen individuellen Termin mit Ihnen vereinbaren.

⇒ Anmeldung per eMail

 

Wenn Sie nicht in Duisburg und Umgebung wohnen ...

... suchen Sie bitte in den Therapeutenverzeichnissen des
Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs)
oder des
Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl)
oder des
Deutschen Bundesverbandes der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen - Lehrervereinigung Schlaffhorst-Andersen e. V. (dba)

nach einem Therapeuten/einer Therapeutin in Ihrer Nähe.

 

Ablauf

Zu Beginn einer jeden Behandlung erfolgt eine ausführliche logopädische Untersuchung/Diagnostik und Beratung. Falls erforderlich, werden danach weitere Behandlungstermine nach Bedarf individuell mit Ihnen abgestimmt.

 

Behandlungsdauer

Wie lange eine sprachtherapeutische Behandlung dauert, kann nicht allgemein beantwortet werden. Zunächst einmal hängt es davon ab, welche sprachlichen Störungen bzw. Auffälligkeiten vorliegen und wie stark diese ausgeprägt sind. Selbst ein »einfaches« Lispeln des S-Lautes kann, insbesondere, wenn es mit einer myofunktionellen Störung (einer Zungenfehlfunktion beim Schlucken) gekoppelt ist, sehr hartnäckig sein. Bei Vorliegen weiterer Störungen wie z.B. geistiger Behinderung oder Retardierung muss ebenfalls von ganz anderen Voraussetzungen ausgegangen werden. Weiterhin entscheidend sind die Motivation und Einsatzbereitschaft des Patienten z.B. bei stotternden oder aphasischen erwachsenen Patienten sowie die Mitarbeit und Bereitschaft (bei Kindern auch die der Eltern) zum häuslichen Üben. Das Alter und die Einsicht in die Notwendigkeit der Therapie spielen ebenfalls sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen (beispielsweise bei Schlaganfall-Patienten) eine nicht zu unterschätzende Rolle. Aus den genannten Gründen sind keine generellen Aussagen über die Dauer der Therapie möglich.

 

Therapieanzahl

Wie viele Therapiesitzungen Sie verordnet bekommen, hängt von der Verordnungspraxis Ihres Arztes ab. Für Kassenpatienten gelten die so genannten Heilmittelrichtlinien, welche die Verordnung regeln sollen. Diese beziehen sich auf den so genannten »Regelfall«. Sehen Sie bitte in der Verordnungs-Tabelle nach. Weiterreichende Diagnostiken, die nach Maßgabe des Arztes angesetzt werden z.B. audiologische, neurologische oder (kinder-)psychologische Untersuchungen, werden zwischenzeitlich einbezogen und sollen den Therapieverlauf unterstützen. Darüber hinaus können auch Verordnungen »außerhalb des Regelfalles« ausgestellt werden. Diese müssen in den meisten Fällen dann zuvor von der Krankenkasse genehmigt werden.

 

Kosten

Sprachtherapeutische/logopädische Therapie ist als Heilmittel Bestandteil der medizinischen Grundversorgung. Die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Bei Erwachsenen ab dem 18. Lebensjahr ist momentan ein gesetzlicher Eigenanteil in Höhe von derzeit 10% des Kassensatzes plus 10,- Euro pro Verordnung (Rezept) zu entrichten. Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene mit geringem Einkommen sind von der Zuzahlung des Eigenanteils befreit. In bestimmten Fällen ist eine Befreiung von der Zuzahlungspflicht möglich. Informieren Sie sich hierüber bitte bei Ihrer Krankenkasse.

Im Institut für Sprachtherapie werden Versicherte aller Krankenkassen, Privatpatienten und Beihilfeberechtigte des Landes (NRW) und des Bundes behandelt.

 

Unser Service

Um die eventuelle Genehmigung Ihrer Verordnung durch die Krankenkasse oder Kostenvoranschläge brauchen Sie sich nicht zu kümmern - das erledigen wir für Sie.